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   21.02.13 14:12
    gääääääääääähn
   21.02.13 14:15
    hahahahaha

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Dinner

Ach ich kann es noch gar nicht fassen , was hier gerade alles passiert. Ich muss euch erzählen, Pedro hat die Einladung zum Essen wirklich angenommen. Als er mir per Telefon zugesagt hatte, legte ich völlig benebelt den Hörer weg und musste erstmal schlucken. Ich hatte kleine Schmetterlinge im Bauch, die mich daran erinnerten, das auch ich einmal jung war.Ich glaube, dass ich das letzte Mal so gefühlt habe , als ich Herbert meinen verstorbenen Ehemann kennen lernte. Das war damals auf dem Marburger Kirmes und ich hatte Schlaghosen an und Blumen in den Haaren . Damals war ich jung und voller Hoffnung.

Nie hätte ich mir die Jahre der Einsamkeit vorstellen können, die eine alte Frau dann später plagen. Ach ich gerat e hier nur wieder ins Grübeln und ins Schwärmen von vergangenen Zeiten. Aber dieser junge, zuvorkommende Portugiese stand doch dann tatsächlich gestern mit einem Blumenstrauß in der Hand vor meiner Tür und gab mir zwei Backenküsse zur Begrüßung. Als im Gegensatz zu den verrohten Burschen, die meine Tochter mir ins Haus geschleppt hat , ist Pedro einfach der Inbegriff von guten Benehmen und Höflichkeit.

Ich hatte Kalbsrouladen gemacht, deftige Hausmannskost, die ich am besten kochen konnte und er sagte er liebte es. Die ganze Zeit hatte ich einfach das Gefühl, dass er mir die ganze Zeit seine volle Aufmerksamkeit schenkte. Das ist ja so untypisch für die jungen Leute, die ständig mit ihrem Kopf ganz woanders sind. Danach saßen wir noch auf der Couch in meinem Schlafzimmer und unterhielten uns, während wir Weißwein tranken. Irgendwie kam eins zum anderen und ich habe mich in dieser Nacht zum ersten Mal seit langem wieder als Frau gefühlt. Es war ja so toll.

15.5.11 17:24


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Neue Bude neues Glück

Hier also mein erster Blog aus der neuen Wohnung. Ich kann es noch gar nicht so recht fassen, dass das alles so gut geklappt hat. Meine Tochter , die Zicke, wollte zwar erst keinen Finger krumm machen, gut sie ist mit meinem Enkel auch wirklich ausgelastet, aber so ein bisschen Hilfe hätte ich schon erwartet. Aber irgendwie habe ich dann gedacht, selbst ist die Frau. Also habe ich mir gedacht, Adelheid, du alte Schachtel, du hast doch eigentlich noch Geld auf der hohen Kante . Wenn deine Tocher auch immer so undankbar sein muss, dann nimm dir einfach alles was du angespart hast und hau es auf den Kopf .

Ganz so drastisch war es natürlich nicht, aber ich hab mir dann einfach ein Umzugsunternehmen eingespannt.Da kamen prächtige Kerle ich sag's euch! Die schneidigen Burschen, da wurde es mir auf meine alten Tage ganz anders. Die waren so auf Zack und haben mit ihren sonnengebräunten, muskelgestählten Arme die ganzen schweren Kisten in Windes Eile in ihrem LKW gehabt.

Das ganze hat wenige Stunden gedauert und ich hab den Jungs dann erstmal noch nen ordentlichen Kaffee gemacht. Ich hab mich dann auch blendend mit einem der Männer unterhalten. Er heisst Pedro und ist gerade 25 geworden. Der hat echt schon ein wildes Leben geführt, obwohl er so jung ist. Viel hat er durchgemacht und ich hoffe, dass er meine Einladung zum Essen annimmt. Ihr denkt jetzt sicher, dass geht doch nicht, so eine alte Tante mit 'nem jungen Kerl, aber ich lasse nichts unversucht auch im Alter ein glückliches und erfülltes Leben zu führen. Da gehören, so ungern das junge Leute hören wollen, auch die Sexualität im Alter dazu

10.4.11 17:22


Für Wohnung entschlossen

Nach langem überlegen, haben wir uns dazu entschieden die Wohnung direkt an der Wupper zu übernehmen . Ich hab euch ja schon erzählt, dass das Manko der Provision ein echter Hindernisgrund hätten sein können. Es war echt ein langes hin und her, aber Gisela hat mich schlussendlich überzeugen können, diese Schmuckstück von einer Wohnung zu mieten. Ich bin wirklich schon aufgeregt. Ein Umzug ist ja auch immer ein Ausnahmezustand der Gefühle.

Man hängt ja im Endeffekt schon an den alten Räumlichkeiten, die einem auch so vertraut sind und die einem über Jahre hinweg ein Heim dargestellt haben. Hab euch ja auch schon von der Probezeit erzählt , die unsere WG Gemeinschaft erstmal einem Testlauf unterstellt. Ich mein man ja kann ja wirklich mit den Besten Freunden zusammenwohnen und trotzdem als erbitterte Feinde auseinandergehen.


An den kleinen Dingen des Alltags und des Zusammenlebens sind ja schon so manche Freundschaften zu Grunde gegangen. Nunja, jetzt steht wirklich alles im Zeichen des Umzugs. Ich hab so viel Krempel und Zeug ich glaub so schwer mir das auch fällt ich muss einiges davon echt mal in die Tonne kloppen. Das Wegwerfen ist gar nicht so leicht für mich , wie oft hat mir meine Tochter , die kleine Schnepfe, schon ein Messi-Syndrom vorgeworfen. Dem kann ich überhaupt nicht zustimmen, es gibt einfach Dinge, vor allem die Sachen von meinem verstorbenen Mann , die für mich sentimentalen Wert habe und da ist es halt wirklich nicht leicht, den Krempel einfach auf den Müll zu geben. Wir haben so viele Bücher rumstehen, das meiste so Rosamunde-Pilcher-Zeug, ich glaube damit fange ich jetzt auch erstmal an!! Ich mache jetzt meinen Rechner mal aus und versuche was ich alles auf den Sperrmüll bekomme. Bis bald meine lieben Leser ich berichte euch dann wieder wenn die neue Wohnung eingerichtet ist und alles steht

2.4.11 17:19


Wohnung gefunden

Nun scheinen wir tatsächlich etwas direkt an der Wupper gefunden zu haben. Einziges Manko ist die Provision, reinste Abzocken kann man bei drei Kaltmieten schon sagen. Gisela hat ziemlich geschluckt, schließlich würden wir das Geld teilen müssen. Das ist für Gisela schon ein Haufen Geld. Vielleicht werde ich ihr etwas leihen müssen. Aber wie ich schon geschrieben habe, ist es kein Problem, dank meines verstorbenen Mannes. Die neue Wohnung hat drei Zimmer. So haben wir jeder ein Schlafzimmer mit Arbeitstisch, wo wir unsere Ruhe haben und teilen uns gemeinsam ein großes Wohnzimmer. Dort werde ich meine Yoga-Matte ausbreiten können, da das Schlafzimmer mit Bett Schrank und Schreibtisch etwas klein wird. Das Bad ist riesig mit Badewanne und Dusche. Wir haben zwei Waschbecken, um uns entsprechend frisch machen zu können. Auch die Küche ist relativ groß, Platz für eine Sechserrunde ist da.


Ich bin schon gespannt wie es mit Gisela wird. Auf der einen Seite freue ich mich, morgens beim Frühstück Gesellschaft zu haben, aber auf der anderen Seite bin ich gern auch mal allein. Schon als wir den Plan für die WG hatten, haben wir eine Probezeit festgesetzt. Ein halbes Jahr wollen wir schauen wie es zusammen läuft, danach entscheiden wir neu, ob wir weiter zusammen wohnen werden, oder nicht.


Aber bis jetzt haben wir für die Wohnung noch nicht zugesagt. Ein Makel hat sie nämlich. Sie ist im ersten Geschoss. Für die lahmen Glieder ist es natürlich recht bequem nicht zu viele Stufen steigen zu müssen, aber ich wohne lieber weiter oben, um etwas mehr Licht in die Wohnung zu bekommen.

25.3.11 11:17


Entspannung pur

Nun suchen wir inzwuschen schon seit mehreren Wochen nach einer Wohnung für Gisela und mich. Das ist wie verhext. Entweder ist die Küche zu klein, oder das Bad hat kein Fenster, es fehlt ein Balkon oder es gibt ein Durchgangszimmer. Wir haben inzwischen einfach keine Lust mehr und lassen ab jetzt einen Immobilienmakler suchen. Der wird das schon hinbekommen uns schnell was nettes zu finden, das ist schließlich sein Job. Die paar hundert Euro die der dafür kriegt sind es mir auch wert, Hauptsache wir müssen nicht ständig von A nach B durch die Stadt hetzen. Hätten wir das noch lange gemacht, hätten wir wahrscheinlich gar nicht mehr zusammen ziehen wollen, gestritten hätten wir uns, garantiert. Jetzt können wir uns erstmal zurücklehnen und der Makler meldet sich bei uns, wenn er etwas passenden gefunden hat.


Solange kann ich mich auf mein neues Hobby konzentrieren. Ich habe nämlich ketzet Woche angefangen damit, Yoga zu machen. In einer kleinen Gruppe die nur aus Frauen besteht, zu sechst sind wir. Wir treffen uns gerade zweimal die Woche für jeweils eine Stunde. Yoga macht riesig Spass und danach fühle ich mich immer wie neugeboren. Körperlich und seelisch. Einfach traumhaft. Wenn ich mir vorstelle, das mal an einem Sandstrand zum Sonnenuntergang oder Aufgang zu machen, einfach herrlich. Neben dem Surfen und Kiten werde ich das auf jeden Fall zu einem Hauptbestandteil meiner Reisen machen.

Noch ein anderes Hobby, was mir richtig viel Spass macht, ist das Töpfern. Eine meiner Yoga -Kolleginnen hat mir davon erzählt und mich mal mit zu ihrem Kurs genommen. Ich kannte Töpfern bisher nur aus diesem Film mit Patrick Swayze und fand das immer fast ein bißchen anrüchig. War es aber gar nicht. Und das Gefühl in den Händen ist wirklich ganz toll. Meine erste Obstschale ist schon fertig, das nächste Mal versuche ich mich an einer Teekanne.

3.3.11 17:11


Lara und ihr Sohn

Daniel ist so ein lieber Junge. Ich bin richtig stolz auf meinen Enkel, schließlich habe ich ja auch sehr viel zu seiner Erziehung beigetragen. Ganz brav ist er sein Brei, ohne herum zu spuken oder sonstige Querelen zu machen, ganz anderes war seine Mutter Lara. Die hat ganz schön ihren Dickkopf als Kleinkind gehabt. Wie lange musste ich reden, damit sie endlich trocken wird. Mit drei Jahren hat sie noch eingepullert. Im Sommer habe ich schon gar kein Höschen mehr angezogen, damit sie laufen lassen hatte können. Dann wurde sie vier Jahre alt und ich hatte es aufgegeben. Ich sagt ihr nur, dass sie jetzt vier Jahre alt wird und immer noch einmacht. Das machen doch große Mädchen nicht mehr. An ihrem Geburtstag war sie das erste Mal trocken. Es war ihr dann doch etwas peinlich als einzig von ihren Freundin noch Windeln tragen zu müssen.


Auch später hatte sie immer wieder ihren Dickkopf durchgesetzt, aber ich bin froh, dass sich so etwas nicht vererbt. Auf jeden Fall ist der Kleine ganz anders. Aber meist ist ja Oma eher was besonderes, während man bei Mama sich alles erlauben kann. Lara war bei meiner Mutter auch eher die Brave.


Als ich mit der Kleinen noch zu kämpfen hatte, war ich wirklich froh, dass die Zeit vorbei war. Nun bin ich froh wieder so einen kleinen auf dem Schoß sitzen zu haben. Eine Frau kann wahrscheinlich nie genug von kleinen Kinder bekommen. Die Kleinen sind aber auch so süß. In der Bahn kann so ein Kleinkind alle Passagiere zur Begeisterung bringen. Und was ich schon häufig festgestellt haben, dass noch zuvor auf sich bezogene sich fremde Menschen, fangen an miteinander zu reden, allein wegen so einem kleinen Zwerg.

25.2.11 17:08


Flamkuchen süchtig

Esse jetzt seit Wochen das selbe. Bin ich abhängig? Aber hab einfach keinen Appetit auf etwas anderen, außerdem ist es so einfach und gesund dazu. Also was es nun ist: Flamkuchen. Ja, aber nicht diese Dinger aus der Pappe, die man im Tiefkühlfach finden. Leute, ich mach die runde Scheibe selbst. Vom Belag bis zum Teig alles aus eigener Hand.

Nun die Anleitung zum Nachmachen. Ich geben etwas Mehl so zwei, drei Hände voll mit eine Prise Salz in eine Schüssel. Dazu schütte ich etwas Öl, kann gern Olivenöl sein hinzu. Mit Wasser füge ich den Rest Flüssigkeit hinzu, sodass ich den Teig kneten kann, allerdings ohne dass an meinen Händen Teig kleben bleibt. Der sollte also etwas trocken sein. Lieber etwas weniger hinzufügen und dann nach geben, als letztendlich eine Suppe zu haben. Das ganze wird ordentlich durchgeknetet. Dazu braucht man schon Muskeln in den Handgelenken. Keine Angst vor Muskelkater am nächsten Tag, allerdings sollte man es nicht bis zum Krampf übertreiben.


Gut dann wird der Teig auf einen Blech ausgebreitet, schön dünn machen. Danach wird er noch einmal vom Blech gezogen, um Backpapier darunter zu geben. Nun kommt der Belag. Creme Fraiche mit Kräutern auf den Teig auftragen, darüber Käse streuen. Zum Ende ist etwas Keativität gefragt. Man kann nur Zwiebeln oder Lach darauf schneiden, Paprika in dünnen Streifen machen sich aber auch gut. Da ich kein Fleisch essen, kommt nur Gemüse auf den Kuchen.


Das ganze wird dann bei einer Hitze von 250 Grad Celsius im Ofen zehn bis zwanzig Minuten gebacken. Kurz bevor die Zwiebeln an den Spitzen schwarz werden, sollte man den Flamkuchen aus den Ofen nehmen. Guten Appetit!

8.2.11 17:07


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